Die FAPEE
Die FAPÉE express – Schulbeginn 2010 (in französischer Sprache)
Um eine effiziente Rolle in der Bestimmung der französischen Schulpolitik im Ausland zu spielen, um in den diversen vorgesehenen Organisationen und Gremien vertreten zu sein, und um schließlich zu Rate gezogen zu werden, sollen die Elternvereinigungen einer Föderation beitreten. Es sind zwar einige vorhanden, bloß eine einzige vertritt die Elternvereine im Ausland : die FAPÉE.
Die FAPEE ist eine Organisation, welche unabhängig von jedweder politischen, religiösen und gewerkschaftlichen Einflussnahme agiert.
Sie wurde vor dreißig Jahren gegründet auf Initiative sowohl von Eltern französischer Schulen im Ausland als auch von ihren Vertretern jeder Couleur.
Sie waren alle bestrebt, über eine Struktur zu verfügen, die die spezifische Problematik des Bildungswesens im Ausland vertreten sollte, ohne das Risiko einzugehen, dass ihre Aktion für ausschließlich französische Themen instrumentalisiert wird.
Bereits seit ihrer Gründung ist die UPEL der FAPÉE (Föderation der Elternvereine französischer Schulen im Ausland) beigetreten. Diese Mitgliedschaft integriert die UPEL in ein Netzwerk, welches dem Informations- und Ideenaustausch, die zahlreiche Familien betreffen (Schulreformen, Stipendien, Schulberatung, Sprachunterricht, Sprachkurse, usw.) dient.
Was ist die FAPÉE?
- Eine Föderation, die ausschließlich Elternvereine französischer Schulen im Ausland zusammenbringt,
- Ein unabhängiger Verband, politisch, konfessionell und gewerkschaftlich ungebunden,
- Sie wurde 1980 gegründet, seit 1985 ist sie gemeinnützig anerkannt,
- Vorstandsmitglied der Agence pour l'Enseignement Français à l'Etranger (A.E.F.E.),
- Die FAPÉE hat sich die die Erhaltung und Entwicklung eines qualitativ hochwertigen französischen Bildungswesens im Ausland auf die Fahnen geschrieben,
- Sie vereinigt die wichtigsten Schulen des Netzwerkes.
Was will sie?
- Einhaltung der Kontinuität im öffentlichen Schulwesen für die französischen Kinder, die im Ausland leben,
- Anwendung der französischen Schulprogramme, um die Rückkehr nach Frankreich oder die Eingliederung in eine andere Schule des Netzwerkes zu ermöglichen,
- Öffnung zur Kultur des Empfangslandes,
- Erhaltung der eingegangenen Verpflichtungen gegenüber den Kindern anderer Nationalitäten, die dem französischen Schulsystem vertrauen,
- Angemessene Ausbildung der Lehrkräfte und des Verwaltungspersonals,
- Verteidigung des Begriffs „Schulnetzwerkes“, das gleichbedeutend ist mit Gerechtigkeit bezüglich der Mittelverteilung und der Solidarität zwischen den Schulen,
- Nachdenken über die Immobilien und Investitionen
Für die UPEL ist diese Partnerschaft zu einem kontinuierlichen und fruchtbaren Dialog geworden. Die Funktionäre der FAPÉE schenken uns Gehör, informieren uns über Details des Schulrechts, über die Regeln des Schullebens, sie helfen uns bei Schwierigkeiten und bereichern unsere Aktion durch ihre Kompetenzen und ihr Wissen. Nach einem Jahr erfolgreicher Partnerschaft, einer Generalversammlung und zahlreichen Telefonaten ist die FAPÉE ein Forum für Begegnungen und ein zuverlässiger Partner geworden.
Archiv
Die FAPÉE express – März 2010 (in französischer Sprache)
Die FAPÉE – revue de presse – März 2010 (in französischer Sprache)